Consolatio

"Per mutuum colloquium et consolatio fratrum ..." - "durch gegenseitige brüderliche Aussprache und Tröstung" gibt das Evangelium "Rat und Hilfe gegen die Sünde." So schrieb Martin Luther 1537 in den "Schmalkaldischen Artikeln". Als Seelsorger brauchen wir selbst Seelsorge, um auf dem guten Weg der Nachfolge zu bleiben: Ein Sorgen für unsere Seele, um wieder mit neuer Kraft auf klarem Kurs Menschen in Not dienen zu können.
Der Weg zur geistlichen Erneuerung ist ein Weg in die Sammlung der Stille. Nicht durch unser Tun erneuern wir uns selbst und die Kirche, sondern durch unser Empfangen: "Sei stille dem Herrn und warte auf ihn" (Ps. 37,7).
CONSOLATIO will Seelsorge für Seelsorger in der BTS (und darüber hinaus) sein. Gegenseitige Seelsorge; ein Geben und Nehmen. Seelsorge als zurechthelfender und tröstender Zuspruch ohne die Unterscheidung von Helfern und Hilfsbedürftigen. Aber auch Seelsorge als "Colloquium", nämlich als Erfahrungs- und Ideenaustausch. In CONSOLATIO soll alles Platz haben, was einen Seelsorger trösten und ermutigen kann.
Mit dieser inhaltichen Zielsetzung bieten wir Einkehrtagungen für Seelsorger an. Und wir wollen Formen finden, darüber hinaus füreinander da zu sein. Besonders in der Fürbitte.

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